klang-reden
Die Reihe
„klang-reden" erscheint im
Rombach Verlag.
Band 1: Mozarts letzte drei Sinfonien
Stationen ihrer
Interpretationsgeschichte
Schon
oft als sinfonische Trias behandelt, doch nun erstmals
interpretationsgeschichtlich betrachtet. Eine signifikante Werkgruppe
zwischen Aufführungstraditionen, Programmgestaltung,
Vereinnahmung
u.a.m.
Mit Beiträgen u.a. zu Interpretationen des Berliner
Philharmonischen Orchesters, der Wiener Philharmoniker und der Camerata
Salzburg, über Lesarten von Sergiu Celibidache und Herbert von
Karajan,
Sir Neville Marriner und Nikolaus Harnoncourt.
Abstract
Cover
Rezensionen
Rombach Verlag
ISBN 978-3-7930-9518-7
Joachim Brügge / Wolfgang Gratzer / Thomas Hochradner (Hg.)
Band 2: Herausforderung Mozart
Komponieren
im Schatten kanonischer Musik
Von
den Werken Mozarts gingen mannigfaltige Impulse aus. Bearbeitungen
spielen dabei eine bedeutende Rolle. In der Musik der unmittelbaren
Gegenwart konkurrieren denkbar unterschiedliche Formen der Bearbeitung.
Der Bogen reicht von Arvo Pärts sehr zurückhaltend
instrumentiertem
„Mozart
Adagio" über
Mozart-Improvisationen im Jazz bis hin zu David
Copes
‚neuen‘,
computer generierten
Mozart-Sinfonien.
Mit Beiträgen
u.a. von Joachim Brügge, Stefan Drees, Andreas Felber und
Wolfgang
Gratzer.
Abstract
Cover
Rezensionen
Rombach Verlag
ISBN 978-3-7930-9516-3
Wolfgang Gratzer (Hg.)
Band 3:
Ereignis Klangrede
Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Musikdenker
Die hier
versammelten Texte entstanden anlässlich bzw. nach der Tagung Ereignis Klangrede. Nikolaus Harnoncourt als
Dirigent und Musikdenker (Salzburg, 24.–26. Jänner 2008).
Im Mittelpunkt standen
(1.) Harnoncourts
künstlerische Zusammenarbeit mit verschiedenen
Orchestern
(2.) das langjährige Wirken
des Dirigenten in Institutionen wie
der Gesellschaft der Musikfreunde Wien oder der styriarte;
Da wie dort wurden
die Autoren um eine
informative, gleichzeitig kritisch abwägende Vorstellung von Aspekten
folgender
Themenkreise gebeten:
– Anbahnung
und Entwicklung dieser Partnerschaften
–
Repertoireentscheidungen
–
exemplarischen Interpretationsanalysen (z.B. Vergleich zweier
Interpretationen
ein- und desselben Werkes)
– Rezeption
(Vermarktung, mediale Präsenz, Presseecho etc.)
– methodologische
Überlegungen.
(3) Harnoncourts verbale
Äußerungen.
Hierbei sollte
es vorrangig um die Darstellung und differenzierte Befragung von
– deren
Entstehung
– musik- und
interpretationsästhetischen Kernpositionen
– deren
sprachlicher Gestalt
– deren Rezeption
gehen.
Abstract
Cover
Rezensionen
Rombach Verlag
ISBN 978-3-7930-9551-4
Wolfgang Gratzer (Hg.)
Projektierte Bände
Band 4: „Klänge
haben mehr Gedächtnis"
Zur musikalischen Rezeption von Ingeborg
Bachmanns Hörspiel Der
gute Gott von Manhattan
Im Zentrum der
interdisziplinär angelegten Untersuchung steht Ingeborg Bachmanns 1958
urgesendetes Hörspiel Der gute Gott von Manhattan, von dessen Manuskript
in Summe sechs Produktionen aus den Jahren 1958 bis 2000 sowie ein
gleichnamiges Musiktheaterwerk existieren. Konträr zur perspektivenreichen
Rezeption des Hörspiels seitens der Literaturwissenschaft, die jedoch nahezu
ausschließlich von seinem auditiven Ausgangsmedium losgelöst ist, fokussiert
der erste Teil des Buches die bisweilen divergenten akustischen Realisationen
und Interpretationen des Werkes, wobei der Schwerpunkt auf der Funktion des
Zeichensystems Musik liegt. Gegenübergestellt werden diese Produktionen in
einem zweiten und dritten Teil der Transformation des Stoffes auf die
Musiktheaterbühne durch Adriana Hölszky, deren Werk Der gute Gott von
Manhattan 2004 im Rahmen der Schwetzinger Festspiele uraufgeführt wurde.
Mit ihrer unkonventionellen klanglichen Interpretation des Hörspiels setzt die
Komponistin nicht nur neue Akzente in der Rezeption des literarischen Textes,
sie reagiert damit auch auf Bachmanns Plädoyer zur Vereinigung der Künste und
bestätigt mit Musik, was die Autorin verbal konstatierte: „Miteinander, und
voneinander begeistert, sind Musik und Wort ein Ärgernis, ein Aufruhr, eine
Liebe, ein Eingeständnis.“ (Ingeborg Bachmann, Musik und Dichtung)