Projekte
Aktuelle Projekte
Symposion im Rahmen der Salzburg Biennale 2011
Arbeit am musikalischen Werk.
Zur Dynamik künstlerischen Handelns
Salzburg, 24.-26.3.2011
Zeit: Do 24.3.2011, ab 14.00 / Fr 25.3.2011, ab 9.00
/ Sa 26.3.2011, ab 9.00
Ort: Universität Mozarteum Salzburg / Raum 2048
Mitwirkende: Achim Bornhöft, Joachim Brügge,
Karlheinz Essl, Peter Gendolla, Wolfgang Gratzer, Simone Heilgendorff,
Frank Hilberg, Jörn-Peter Hiekel, Till Knipper, Christoph Landerer,
Otto Neumaier, Gerhard E. Winkler
Information/Organisation: Sandra Dewald
(sandra.dewald@moz.ac.at)
Konzeption:
Wolfgang Gratzer (Universität Mozarteum Salzburg)/ Otto Neumaier (Paris
Lodron Universität Salzburg)
Veranstalter: Institut für Musikalische Rezeptions-
und Interpretationsgeschichte/ Schwerpunkt "Wissenschaft &
Kunst", Programmbereich "Arts and Humanities"
Idee: Künstlerische Schaffensprozesse gehören
traditionell zu den Gegenständen musikwissenschaftlicher Forschung. Als
bemerkenswerter Sonderfall darf jene Arbeit an eigenen Werken gelten,
die zu verschiedenen Versionen führt. Solche Phänomene, die in der
Literatur (z.B.
roman fleuve) ebenso zu
registrieren sind wie in der Bildenden Kunst (z.B. Bild- und
Bücherübermalungen bei Max Ernst oder Arnulf Rainer), harren ihrer
systematischen interdisziplinären Erschließung. In der Musik stellen
die Fassungen einzelner Sinfonien Anton Bruckners eine seit Jahrzehnten
debattierte Herausforderung dar. Noch vergleichsweise wenig
dokumentiert und reflektiert sind bis dato einschlägige Beispiele
musikalischer Gegenwartskultur. Ähnlich in einem Frühstadium
präsentiert sich die für eine differenzierte wissenschaftliche
Auseinandersetzung anzustrebende Theoriebildung zur Dynamik solcher
künstlerischer Arbeit an eigenen Werken.
Die Salzburger Tagung
Arbeit am musikalischen Werk. Zur
Dynamik künstlerischen Handelns konzentriert sich auf
ausgewählte Beispiele zeitgenössischer Musik, und zwar hinsichtlich
kompositatorischer und interpretatorischer Aspekte. Thematisiert werden
prozessuale künstlerische Entstehungsvorgänge und Arbeitsprozesse u.a.
bei Pierre Boulez, John Cage, Dieter Schnebel, Wolfgang Rihm, Adriana
Hölszky, Gerhard E. Winkler und Karlheinz Essl.
Programm:
Do 24.3.2011
14.00
Eröffnung
14.15
Otto Neumaier (Salzburg),
Arbeit
am Werkbegriff
15.15
Till Knipper (Oldenburg),
Pierre Boulez
Pause
16.30
Wolfgang Gratzer / Otto Neumaier im Gespräch mit Karlheinz Essl, Martin
Mumelter und
Gerhard E. Winkler
19.30
Konzert Ensemble Recherche im Rahmen der Salzburg Biennale
Fr 25.3.2011
9.00
Christoph Landerer (Salzburg),
Zur Ontologie musikalischer
Werke
10.00
Frank Hilberg (Köln),
John Cage oder die Kunst der
Gebrauchsanweisung
11.00
Ateliergespräch mit Thomas Kessler
Pause
14.00
Simone Heilgendorff (Klagenfurt),
Offenes als Grundsubstanz.
Zu Schnebels szenischer Musik
15.00
Joachim Brügge (Salzburg),
Wolfgang Rihm, Jagden und Formen
(1995/2001, Zustand 2008) - im Konflikt hermeneutischer Perspektiven
aus "proliferation", "Übermalung", "Intertextualität" und "Collage"
Pause
16.30
Jörn-Peter Hiekel (Dresden);
Schaffensprozesse bei Adriana
Hölszky
Sa 26.3.2011
9.00
Peter Gendolla (Siegen),
"An der Ecke von Eddie und Gough". Unmögliche Erinnerungen in hybriden Künsten
10.00
Achim Bornhöft (Salzburg),
Technik und Ästhetik in kompositorischer Rekurrenz
Pause
11.30
Karlheinz Essl (Wien),
Transformationen
eines kompositorischen Konzeptes. Vom Klangenviroment SEELEWASCHEN über
das musikalische Kartenspiel Faites vos jeux! und das Klangspiel 7X7
hin zur Musikinstallation 7X7hoch7
12.30
Gerhard E. Winkler (Baden-Baden),
Spielend navigieren. Musizieren in den Möglichkeitsräumen des Real-Time-Score
Abgeschlossene Projekte
Dietrich Fischer-Dieskau. Zu
seiner
Entwicklung als
Sänger und Musikdenker
2.-4. Dezember 2010
Das umfassende Schaffen des in seiner internationalen Geltung
singulären Dietrich Fischer-Dieskau (*1925 Berlin) ist von besonderem
Interesse, zumal
(1.) sich dieser mit paradigmatischen Interpretationen als Lied- und
Opernsänger etablieren konnte; seine Aufnahmen von Schuberts
Winterreise (24 Tonträgerveröffentlichungen,
1948-1991) etwa gelten
heute, fast 17 Jahre nach Beendigung seiner Sängerkarriere (1993)
unverändert als maßstäblich;
(2.) der gefeierte Bariton über Jahrzehnte als akribisch
argumentierender, beachtlich viel rezipierter Buchautor (seit 1968 17
Monographien nebst zahlreichen Aufsätzen, Vorworten und Rezensionen)
aufgetreten ist;
(3.) seine jahrzehntelang gewonnen Überzeugungen und Erfahrungen nicht
zuletzt den Tätigkeiten als Dirigent und Pädagoge zugute kmen. Wie
schon im Falle den Symposions über Nikolaus Harnoncourt 2008 - vgl.
Wolfgang Gratzer (Hg.), Ereignis Klangrede. Nikolaus Harnoncourt als
Dirigent und Musikdenker (klang-reden 3), Freiburg/Br.: Rombach 2009 -
war die Tagung über Dietrich Fischer-Dieskau nicht der Ort wie auch
immer gearteter 'Heldenverehrung'. Vielmehr galt es durch die
Veranstaltung einen Diskurs in gang zu setzen, im Zuge dessen
Fischer-Dieskaus (1.) künstlerische Entwicklung,
(2.)
Rolle als
initiativer Musikdenker, sowie (3.) Position im
Musikleben exemplarisch
dokumentiert und kritisch-vergleichend reflektiert wird.
Konzept/Kontakt: Wolfgang Gratzer
Sound recording.
Musikalische
Interpretationen im
Vergleich
Jahrestagung der Österreichischen gesellschaft für Musikwissenschaft
2010
ausgerichtet durch das
Institut für
Musikalische Rezeptions-
und Interpretationsgeschichte der Universität Mozarteum
15.-17. Oktober 2010
Die technologischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts haben mit dem
Festhalten und Bewahren von Ton, Klang und Musik eine eigenständige
Quellenkategorie geschaffen. Bedenkt man, dass die Herstellung
von "sound recordings" - so der engliche Fachbegriff für
diese Spezies - bereits auf eine über hundertjährige Geschichte
zurückblicken kann und eine Vielfalt interpretatorischer Ansätze
dokumentiert, erstaunt die innerhalb der deutschsprachigen
Musikwissenschaft immer noch relativ seltene Auseinandersetzung mit
diesen aussagekräftigen Zeugnissen der unmittelbaren vergangenheit.
Impulse britischer Kollegen aufgreifend veranstaltete die
Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft daher ihre
Jahrestagung 2010 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikalische
rezeptions- und Interpretationsgeschichte der Universität Mozarteum zum
Thema "Sound recording. Musikalische Interpretationen im Vergleich".
Nach einer einleitenden keynote von Daniel Leech-Wilkinson (King´s
College, London) referierten Dietrich Schüller, Nadja Wallaszkovits,
Gerd Grupe, Helmut, Kowar, Lars E. Laubhold, Lena-Lisa Wüstendörfer,
Jörg Stenzl und Alexander Drcar. Ausgewählte Beiträge der tagung werden
im Jahrbuch Musicologica Austriaca der
Österreichischen Gesellschaft
für Musikwissenschaft veröffentlicht werden.
Konzept/ Kontakt: Thomas Hochradner
Rhythmus.
Harmonie. Proportion.
Zum
Verhältnis von
Architektur und Musik
18.-21.
März 2010
Interuniversitäre Tagung organisiert von Dr. Sigrid Brandt,
Univ.-Prof.
Dr. Andrea Gottdang (Universität Salzburg) und a.o.Univ.-Prof.
Dr.
Thomas Hochradner (Universität Mozarteum) im Schwerpunkt
"Wissenschaft
und Kunst"
In der bisherigen interdisziplinären
Tagungstätigkeit, die über die
klassischen Fakultätsgrenzen hinausreicht, geriet ein
Forschungsbereich
bisher nicht ins Blickfeld: das Wechselverhältnis zwischen
Musik und
Architektur.
Meinen Architekten und Musiker das Gleiche, wenn sie von Rhythmus und
Harmonie sprechen? Rechneten Komponisten des 13. Jahrhunderts mit dem
Nachhall in gotischen Kathedralen? Und wie veränderte der
Einzug der
Orgel um 1900 die architektonische Gestalt von Synagogen?
Diesen und anderen Fragen zur Beziehung zwischen Architektur und Musik
wurde auf der Tagung nachgespürt. Renommierte
ExpertInnen
trafen sich zum Gedankenaustausch mit
NachwuchswissenschaftlerInnen. Zwei künstlerische Projekte -
eine
Rauminstallation der Bühnenbildklasse von Herbert
Kapplmüller und der
"musikalische Parcours" des Wiener Posaunisten Bertl Mütter
durch die
Altstadt - machten das Thema unmittelbar erfahrbar.
Chopins
Claviermusik - Fragen der
Edition
und
Interpretation
Musikwissenschaftliches
Symposion
veranstaltet von
der
Hochschule für
Musik und Theater München in Kooperation mit der
Universität Mozarteum
Salzburg sowie dem Generalkonsulat der Republik Polen, am 22. und 23.
Februar 2010
Chopins
Klavierwerke verlangen in besonderem Maße nach gegenseitiger
Ergänzung
von Edition und Interpretation, da der Urtext häufig nicht
eindeutig
ist. Wissenschaftler und Künstler stehen hier vor so manchen
Ungereimtheiten. Es stellt sich etwa die Frage, wie mit der
improvisatorisch wirkenden Faktur umzugehen ist oder ob die zahlreichen
Änderungen und Variantenbildungen des Notentextes auf Chopin
selbst
oder auf Schüler zurückzuführen sind.
In acht Referaten und einer
Diskussion auf der Basis früher Tonaufnahmen wurden
editorische und
interpretatorische Gesichtspunkte thematisiert.
Im Anschluss an
das Symposion bestand am 27. und 28. Feruar die Gelegenheit, Chopin in
Ton, Wort und Bild zu erleben. Meisterschüler der
Musikhochschulen
Warschau, Salzburg und München interpretierten Klaviermusik
des
Komponisten. Die Werke wurden jeweils von Musikwissenschaftlern
kommentiert. Darüber hinaus gab es eine Ausstellung mit dem
Titel "Auf
den Spuren Chopins in Warschau und Masovien", in der Leben und Wirken
des Komponisten im Film gezeigt wurden.
Konzept/Kontakt: Joachim Brügge
Werkverträge
für
Studierende
Drei
für das
Institut relevante Fragestellungen wurden projektbezogen
gefördert:
- Zur
Rezeption
des
Ascanio-Sujets
in der
barocken
Librettistik (Adriana De Feo)
- Requiem
c-Moll
von
Cyrillus
Kreek (1927).
Untersuchungen zu
Koordinaten beginnender Rezeptionsgeschichte (unter Einschluss der
Analyse) (Georg Dürnberger)
- Cage-Rezeption
bei
Stockhausen
und Boulez
(Veronika
Schieber)
Inventar
und
Werkverzeichnis.
Ordnung und
Zählung
als
Faktoren musikalischer Rezeptionsgeschichte
11.-13.Dezember
2009
Universität Mozarteum, neues Mozarteum, Seminarraum 2048
Inwieweit bestimmen Musealisierung und Akademisierung den Umgang mit
Überliferung, welche Probleme ziehen die Folgen philologischer
Grundlagenarbeit nach sich? Inventare lassen einen lokalen
Bestand möglicht rasch und zielführend
benützen, bilden aber auch - zu
Repertoiren erweitert - eine unverzichtbare Orientierung für
die
archivalische Recherche und Quellenforschung. Werkverzeichnisse
dagegen, zunächst als Einblick in das Schaffen
präsentiert und nicht
auf Vollständigkeit bedacht, wurden ab dem 19. Jahrhundert mit
wissenschaftlicher Akribie ausgearbeitet. beiden Textsorten haftet der
Charakter einer 'Einstiegshilfe' bzw. 'Gebrauchsanweisung' an, und
jeweils gewährleisten Ordnung und Zählung jene
Systemlichkeit, die eine
sinnfällige Handhabung erst ermöglicht.
Musikhistorisch resultieren
daraus Verstrebungen zur Geschichtsschreibung und entscheidende
Vorgaben für die Rezeption. Im Rahmen des Symposions wurden
die
Ausgangspunkte und die Wirkmächtigkeit gliedernder Verfahren
in der
Musikgeschichte und ihr verwandten Disziplinen diskutiert.
Konzept/Kontakt: Thomas Hochradner
Werkverträge
für
Studierende
Drei
für das Institut relevante Fragestellungen wurden
projektbezogen
gefördert:
- Quellenstudien
zur
Rezeption des
metastasianischen
Librettos "Enzio" (Ernst Bartmann)
- Der
Mythos
"Smrt Majke
Jugovica"
in den
Opern von
Mirko
Polic, Petar Konjovic und Dusan Radic. Eine Analyse der Rolle der
Schwiegertöchter in den ersten drei Akten der
ausgewählten Opern und
deren komparative Gegenüberstellung (Mirjana Kelec)
- Zum
literarischen
Wagnerismus
bei Thomas
Mann.
Rezeption
der Leitmotivtechnik (Dominik Reinhardt)
Österreichische
Bachinterpretation?
15.
Oktober 2008
Kleine
Aula,
Universitätsbibliothek
Salzburg, 9.30-13
Uhr
Symposion im Rahmen des 83. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft in
Salzburg (4.-20. Oktober 2008), in Zusammenarbeit mit der Salzburger
Bachgesellschaft
Stifteten und stiften herausragende Interpreten - z.B. Nicolaus
Harnoncourt, Josef Mertin und Isolde Ahlgrimm - Traditionen der
musikalischen Interpretation? kann die Art und Weise Bach zu
interpretieren identitätsstiftend wirken? Lässt sich
die Pflege des
bachschen OEuvres mit dem kulturellen Nimbus Österreichs
vereinbaren?
Die Thematik dieses Symposions sollte nicht zur Diskussion
darüber
entgleiten, was denn das "Österreichische" an der Musik oder
an der
"Musikalischen Interpretation" sei, sondern 'österreichisch'
primär in
einem geographischen Sinn verstehen, und sekundär in Bezug auf
Impulse,
die von österreichischem Territorium ausgingen. Dass eben
dieses
österreichische Territorium historisch gewachsen ist und
selbst nach
dem Ende der Habsburgmonarchie 1918 aus einem multiethnischen und
übernationalen Geist gespeist wird, zieht eine komplexe
Identitätsbildung nach sich. Das "Österreichische"
wird demnach -
selbst wenn man nur Musik in Betracht zieht - vielschichtig und
durchaus widersprüchlich belegt und widerstrebt der nationalen
Zuordnung. Klassik, Operette, Dodekaphonie - jedesmal
schließen sich
gesamteuropäische Tendenzen mit bestimmten regionalen und
transregionalen Gegebenheiten zusammen, aber engere konvigurative
Gemeinsamkeiten liegen nicht auf der Hand. Lose, letztlich labile
Voraussetzungen müssen also akzeptiert werden, wenn es dem
Phänomen
einer 'österreichischen' Interpretation der Werke Johann
Sebastian
Bachs im kulturellen Gedächtnis nachzuspüren gilt.
Konzept/Kontakt:
Thomas
Hochradner
Webern
pur
Eine Nacht mit Musik und Texten Anton von Weberns
15.
Mai
2008
Eine Konzertlesung im Solitär der Universität
Mozarteum Salzburg. Die
Dramaturgie sah eine dreiteilige Konzertlesung ausschließlich
mit der
immer noch als „schwierig"
geltenden Musik Anton Weberns vor, im Rahmen derer ohne Zwischenapplaus
vor allem „inoffizielle
Werke" (ohne Opuszahlen) zu hören waren.
Konzept / Kontakt: Wolfgang Gratzer in
Zusammenarbeit mit
Martin Mumelter und Wolfgang Niessner
Ereignis
Klangrede
Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Musikdenker
24.–26.
Januar 2008
Das dreitägige Symposion korrespondierte mit der
Vergabe des
Ehrendoktorates (26. Jänner 2008) und der Ausstellung "In
Klängen
sprechen –
Nikolaus Harnoncourt" (24. Jänner – 31. März
2008).
Entsprechend dem kritischen Geist Harnoncourts ging es dabei nicht um
„Heldenverehrung“. Referenten unterschiedlicher Nationalitäten
suchten
die differenzierte Auseinandersetzung mit den Impulsen, die von seinen
musikalischen Interpretationen und Texten ausgehen. Im Mittelpunkt
standen künstlerische Partnerschaften mit verschiedenen
Orchestern.
Thematisiert wurde zudem das langjährige Wirken in
Institutionen wie
der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, dem Opernhaus Zürich,
der
styriarte und den Salzburger Festspielen.
Konzept / Kontakt: Wolfgang Gratzer
Werkverträge
für
Studierende
Drei
für
das
Institut
relevante
Fragestellungen
wurden
projektbezogen gefördert:
- Interpretations-
und
Verlaufsdokumentation der
Einstudierung von Henry Purcells „Dido und Äneas“ an der
Universität
Mozarteum (Eva Wöllinger)
- Wolfgang
Amadé Mozarts
Violinkonzert
A-Dur KV 219
im
Interpretenvergleich (Bernadeta Czapraga)
- Igor
Stravinsky
dirigiert „Le
Sacre du
printemps“
–
vergleichende Interpretationskritik (Alexander Drčar)
Symposion
Guernica 1937–2007
Über Gewalt und politische Kunst
12.–14.
Oktober 2007
Symposion und Konzertlesung in Zusammenarbeit mit der Paris-Lodron
Universität Salzburg. Veranstaltungorte waren das Museum
Rupertinum und
Literaturhaus Salzburg. In Vortragspräsentationen und
künstlerischen
Veranstaltungen wurde die Rezeption bzw. Interpretation von Picassos
berühmtem Bild „Guernica" (1937) in Musik, Literatur und
Bildender
Kunst beleuchtet. Das Symposion fand im Rahmen des
Universitätsschwerpunktes Wissenschaft und Kunst der
Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Universität
Mozarteum
Salzburg statt.
Die Konzerlesung „Schweigen
über Guernica" machte mit neuerer Musik und Literatur
vertraut: Albert
Weilguny und Simon Schlingplässer lasen aus Christoph Janacs’
„Schweigen über Guernica“ (Salzburg: Otto Müller
1989). Das Ensemble
CANME (Leitung: Simone Fontanelli) interpretierte vier
„Guernica“-Musiken von Augustin Castilla-Avila, Simone
Fontanelli, Sebastiana Ierna und Stefan D. Hummel. Zwei der vier
Kompositionen entstanden für diesen Abend.
Konzept / Kontakt: Wolgang Gratzer, Otto Neumaier
Mozarts
letzte
drei
Symphonien Stationen ihrer Interpretationsgeschichte
5.–7.
Dezember
Symposion der Universität Mozarteum Salzburg, in Kooperation
mit der
Ton- und Filmsammlung der Internationalen Stiftung Mozarteum
Konzept: Joachim Brügge, Wolfgang Gratzer und Thomas
Hochradner
Herausforderung
Mozart
Komponieren im Schatten kanonischer Musik
28./29.
Juli
Symposion der Universität Mozarteum Salzburg im Rahmen der
Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Kooperation mit der
Internationalen Stiftung Mozarteum
Konzept / Kontakt: Wolfgang Gratzer
Mozart
in der
populären
Rezeption
14.
Oktober
Symposion als Kooperation von Mozart 2006, dem Salzburger
Landesinstitut für Volkskunde und der Universität
Mozarteum Salzburg
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner und Ulrike Kammerhofer-Aggermann
Interuniversitäre
Ringvorlesung
„Aspekte
der Musik
Mozarts in
Vorträgen und Gesprächskonzerten“
in
Kooperation
mit der
Paris-Lodron-Universität
Salzburg
Konzept / Kontakt: Joachim Brügge
Organisation
der
China-Präsentation
Ostern
Vortrags-
und
Konzertreise
von
KollegInnen
der
Universität
Mozarteum Salzburg, der Kunstuniversitäten in Graz und Wien
sowie der
Paris-Lodron-Universität Salzburg unter Beteiligung von
Wolfgang
Gratzer und Thomas Hochradner
Konzept
/
Kontakt: Joachim
Brügge
und Klaus
Kaufmann
in
Zusammenarbeit mit dem China-Zentrum Salzburg
Ausstellung
Volksmusik in
Salzburg
Streifzüge durch Geschichte und Gegenwart
WS
2005/06,
gezeigt
März/April 2006
erarbeitet gemeinsam mit Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung
„Historische Volksmusikforschung“ im WS 2005/06, gezeigt
März/April
2006 im Foyer der Bibliothek der Universität Mozarteum Salzburg
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner
Kulturstereotype
und
kulturelle
Nichtwahrnehmung am
Beispiel
von Amerika und Europa
im
Rahmen der
Internationalen
Sommerakademie
Mozarteum
Konzept / Kontakt: Joachim Brügge, Sabine Coelsch-Foisner
Frühe
Interkulturalität
Böhmische Einflüsse in der Salzburger Volksmusik
Symposion in
Kooperation
mit dem
Referat
Salzburger
Volkskultur, dem Salzburger Volksliedwerk und dem Salzburger
Blasmusikverband
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner
Interuniversitäre
Ringvorlesung
„Meisterwerke des
Abendlandes“ –
Kanonbildung als Problem
in
Kooperation
mit der
Paris-Lodron-Universität
Salzburg
Konzept / Kontakt: Joachim Brügge
Bildmusik
Gerhard Rühm und die Kunst der Gegenwart
Konzept
/
Kontakt: Joachim
Brügge,
Wolfgang
Gratzer,
Otto
Neumaier
Cesar
Bresgen
Komponist und Musikpädagoge im Spannungsfeld
des 20. Jahrhunderts
Symposion
der
Universität
Mozarteum
in
Zusammenarbeit
mit dem
Referat
Salzburger Volkskultur der Landesregierung und dem Salzburger
Volksliedwerk
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner, Thomas Nußbaumer
„I
Hear America Singing"
Konzept
/
Kontakt: Thomas
Hampson,
Siegfried
Mauser,
Joachim
Brügge
Bach –
in Salzburg
Symposion
der
Universität
Mozarteum
in
Kooperation
mit der
Salzburger Bachgesellschaft
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner
Zur
Geschichte
der
Analyse
Mozartscher
Musik
in
Kooperation
mit der
Stiftung
Mozarteum
Konzept / Kontakt: Wolfgang Gratzer, Gernot Gruber, Siegfried Mauser
Perspektiven
einer
Geschichte
abendländischen
Musikhörens
Konzept
/
Kontakt:
Wolfgang Gratzer
175
Jahre
,Stille Nacht!
Heilige
Nacht!‘
Symposion
in
Kooperation
mit der
Stille-Nacht-Gesellschaft,
Salzburg
und Arnsdorf
Konzept / Kontakt: Thomas Hochradner und Gerhard Walterskirchen
Mozart
in der
Musik des
20.
Jahrhunderts
in
Kooperation
mit der
Internationalen
Stiftung
Mozarteum
Konzept / Kontakt: Wolfgang Gratzer, Siegfried Mauser